Presseinformation

Die Boris Nemtsov Foundation for Freedom hat am Montag, den 10. Oktober 2016 im Rahmen des Boris Nemtsov Forums in Berlin, erstmalig eine Umfrage vorgestellt, die sich mit den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Werten und Einstellungen der russisch-sprachigen Bevölkerung in Deutschland auseinandersetzt. Die Studie wurde bereits ausführlich in mehreren deutschen Leitmedien diskutiert. Der vormalige Arbeitstitel der Umfrage “Russians in Germany” hat jedoch den fälschlichen Eindruck erweckt, dass die Umfrage allein ethnische Russen in Deutschland befragt hätte oder gar alle russisch-sprachigen Deutschen unter der Bezeichnung “Russians” vereint hätte. Dafür möchte sich die Boris Nemtsov Foundation entschuldigen. Die Teilnehmer der Umfrage waren russisch-sprachige Deutsche verschiedener ethnischer Herkunft und Identität. Das wird in den Details der Studie deutlich und wir werden in der bald erscheinenden deutschen Version der Umfrage das auch im Titel deutlich machen.

Russischer Journalist erhält Boris- Nemzow-Preis

Der Boris-Nemzow-Preis steht für Mut im Kampf für demokratische Rechte in Russland. Die Auszeichnung ging an den Oppositionellen und Journalisten Lew Schlossberg

Der russische Journalist Lew Schlossberg hat in Bonn den Boris-Nemzow-Preis 2016 erhalten. Die Auszeichnung wurde zum ersten Mal von der Boris-Nemzow-Stiftung in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung verliehen. Mit dem Preis soll jedes Jahr eine Person für ihren Kampf um Demokratie und Menschenrechte sowie für ein freies Russland ausgezeichnet werden.

Lew Schlossberg war Abgeordneter im Regionalparlament des Gebiets Pskow im Nordwesten Russlands und ist heute Herausgeber der Zeitung Pskowskaja Gubernija, die als erste über geheime Beerdigungen russischer Fallschirmjäger berichtet hat, die in der Ukraine gefallen waren. Kurz darauf wurde Schlossberg von Unbekannten überfallen und zusammengeschlagen. 2015 wurde ihm als Vertreter der Oppositionspartei im Pskower Regionalparlament sein Mandat als Abgeordneter entzogen.

In seiner Danksagung betonte Lew Schlossberg die Bedeutung dieses Preises und erinnerte an den Namensgeber Boris Nemzow: “Im Allgemeinen ist das ein sehr trauriger Preis. Es gibt keinen Grund für Freude und Feiern. Es gibt nur einen Nemzow-Preis und eine Boris-Nemzow-Stiftung, weil Nemzow selbst umgebracht wurde, ermordet für seine politischen Überzeugungen”, sagte Schlossberg. “Das ist ein sehr trauriges Thema. Es wäre gut, wenn es gar nicht existieren würde. Wenn Nemzow noch am Leben wäre, gäbe es keine Stiftung und keinen Preis, aber ihn als lebendigen Mann. Das wäre eigentlich viel wichtiger.”

Gründerin der Stiftung ist Zhanna Nemzowa, die Tochter des russischen Politikers Boris Nemzow, der im Februar 2015 im Zentrum Moskaus erschossen wurde. “Ich respektiere die Entscheidung des Kuratoriums. Und ich glaube, dass Lew Schlossberg – mit der absoluten Mehrheit der 46 Nominierten – dem Geist des Preises entspricht, welcher Mut im Kampf für demokratische Rechte in Russland auszeichnet”, sagte Nemzowa bei der Verleihung.

Der ehemalige Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und Vize-Präsident der europäischen Liberalen und Demokraten (Alde), Markus Löning, nutzte seine Laudatio auf Lew Schlossberg auch für scharfe Kritik am russischen Präsidenten: “Präsident Putin hat Russland zu einem autoritären, kleptokratischen Staat umgebaut. Er bricht in der Ukraine das Völkerrecht und in Russland die Menschenrechte”, sagte Lölning.

Umso bedeutender sei die Unterstützung derjenigen Russinnen und Russen, die für Demokratie und Menschenrechte in ihrem Land und Frieden mit ihren Nachbarn kämpfen. “Sie sind unsere Partner und Freunde. Sie stehen für das Russland, mit dem wir enge freundschaftliche Beziehungen pflegen”, so Löning.

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Boris-Nemzow-Stiftung: Preisträger des “Boris Nemtsov Prize” 2016 steht fest

Am 21. Mai 2016 fand in Berlin die erste Ratssitzung der Boris-Nemzow-Stiftung statt. Sechs der sieben Ratsmitglieder nahmen daran teil. Entsprechend der Satzung der Stiftung wurde ein Vorsitzender und sein Stellvertreter gewählt. Die Wahl fiel auf Wladimir Kara-Mursa, ein prominenter russischer Oppositionspolitiker, und Julius von Freytag- Loringhoven, Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Moskau (Russland).

Die wichtigste Aufgabe der ersten Ratsitzung war die Wahl des ersten Preisträgers des “Boris Nemtsov Prize”. Dieser Preis wird für besonderen Mut im Kampf für demokratische Werte in Russland vergeben.

Im März und April 2016 durften die Besucher unserer Website nemtsovfond.org Kandidaten für den “Boris Nemtsov Prize” 2016 vorschlagen. Wir hatten 46 Kandidaten. In der zweiten Phase konnten die Nutzer auf der Webseite der bekannten russischen Zeitung  “Nowaja Gaseta“ abstimmen. Die meisten Stimmen haben Ildar Dadin, Lew Schlossberg, Wiktor Schenderowitsch, Alexei Nawalny und Nadeschda Sawtschenko erhalten.

Der Stiftungsrat hat in einer geheimen Abstimmung Lew Schlossberg zum Preisträger ernannt. Am 12. Juni 2016 wird ihm in Bonn der Preis übergeben.

Lew Schlossberg ist russischer Journalist. Früher war er Abgeordneter im Regionalparlament des Gebiets Pskow im Nordwesten Russlands. Als Herausgeber der Provinzzeitung “Pskowskaja Gubernija“ veröffentlichte er als Erster Informationen über geheime Beerdigungen von russischen Soldaten, die in der Ukraine gefallen waren. Kurz danach wurde Schlossberg auf dem Heimweg krankenhausreif verprügelt.

Boris Nemzow sprach Schlossberg damals seine Unterstützung aus: „Er (Lew Schlossberg Red.) hat als Erster darüber berichtet, dass Fallschirmjäger aus dem russischen Pskow im Ukraine-Krieg kämpfen. Und dass die ersten Opfer zurückgebracht wurden. Er schilderte die Geschichte über die geheime Beerdigung zweier Fallschirmjäger auf einem Friedhof in Pskow. Darüber hinaus gab es eine Reihe von Veröffentlichungen zu diesem Thema in seiner Zeitung. Das war gerade vor ein paar Tagen. Und ich denke, nun nahm Putins Gesindel Rache an ihm. (…) Das ist ganz klar politischer Terror, politischer Terrorismus, weil eine Person für ihr gesellschaftliches Engagement angegriffen wurde. Gott sei Dank, er lebt und sein Leben ist außer Gefahr. Aber er hatte ein Schädel-Hirn-Trauma, Gedächtnisverlust und andere Verletzungen. Er befindet sich im Krankenhaus. Dieser Angriff war nicht nur für Schlossberg eine Einschüchterung, sondern für alle Menschenrechtsaktivisten, die gesamte Opposition und ihre Verwandten, die jetzt kämpfen.“

2015 wurde Schlossberg, dem einzigen Vertreter einer Oppositionspartei im Pskower Regionalparlament, per Beschluss der Gebietsduma sein Mandat als Abgeordneter entzogen.

Nemzow-Preis von Karl Reidel

 

Der bayerischer Bildhauer Karl Reidel war Teil der europäischen Künstleravantgarde. Er studiert an Münchner Akademie bei Anton Hiller und wurde 1954 einer seiner drei Meisterschüler. Die Hiller-Schüler zählten schon bald zur europäischen Bildhauer-Avantgarde. Ihre Arbeiten waren in 1950er Jahren auf nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen.

1952, noch als Student, wurde er Stipendiat des Kulturkreises im Bund der Industriellen. 1953 gewann er den Wettbewerb für ein Geschwister-Scholl-Denkmal der Universität München. Am Ende seiner Zeit als Meisterschüler schließlich sprach ihm der Freistaat Bayern den neu geschaffenen “Großen Bayerischen Staatspreis für junge Künstler” zu, den Reidel 1954 als erster erhielt.

1962 erging an ihn ein Ruf auf eine Bildhauer-Professur mit eigenem Atelier an der Notre Dame, Indiana, USA. Reidel lehnte ab. Bei seinem Tod 2006 schmückten in über sechzig Gemeinden und Kommunen seine Arbeiten den Öffentlichen Raum – oft mit mehr als einem Kunstwerk.

Im Laufe seiner langen künstlerischen Tätigkeit schuf Reidel auch verschiedene Pokale. Für die Landshuter „Cannibals“ etwa, ein bis heute weithin bekannter Eishockey-Club, erarbeite er einen Wanderpokal. Eine seiner letzten Arbeiten in diesem Bereich war die „Arche Noah“. Diesen Pokal schuf er 1995 für die Eurogroup for Animal Welfare. Bisher wurde er etwa an Königin Sofa von Spanien und die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren verliehen.

2006 ist Karl Reidel verstorben. Im Konvolut seiner hinterlassenen Modelle und Kleinplastiken fand sich der Rohguß für einen Menschenrechtspreis. Als engagierter Demokrat hatte er sich Zeit seines Lebens mit diesem Thema auseinandergesetzt. Beate Rose, älteste Reidel-Tochter und Malerin, führte die notwendigen Schritte bis zur fertigen Plastik durch.

Die Federführung des Projekts lag bei der Landshuter Galerie Rose.

 

 

Menschengruppe 4 - Kopie     Menschengruppe 1 - Kopie

Landshut, im Mai 2016

 

“Boris Nemtsov Prize” 2016: Abstimmungsergebnisse bekannt

Am 21. Mai bestimmt der Stiftungsrat der “Boris Nemzow Stiftung für die Freiheit” in seiner ersten Sitzung den Gewinner des “Boris Nemtsov Prize” 2016.

In die engere Auswahl sind fünf Kandidaten gekommen:

Ildar Dadin (russischer Oppositionsaktivist, wegen Teilnahme an ungenehmigten Protesten zu drei Jahren Haft verurteilt)

Lew Schlossberg (russischer Oppositionspolitiker und Journalist aus Pskow)

Wiktor Schenderowitsch (russischer Journalist, Satiriker, aktiver Putinkritiker)

Alexej Nawalny (russischer Anwalt, kremlkritischer Blogger, führender oppositioneller Aktivist)

Nadeschda Sawtschenko (ukrainische Pilotin, die in dem umstrittenen Prozess des Mordes an zwei russischen Journalisten mitschuldig gesprochen wurde und vom russischen Gericht zu 22 Jahren Lagerhaft verurteilt wurde)

Vielen Dank an alle, die abgestimmt haben!

Diese Abstimmung hat uns die Gelegenheit gegeben, noch einmal über die Menschen, die für diesen Preis nominiert sind, sowie über ihre Aktionen und Leistungen zu sprechen. Endlich können wir ihre Namen nennen.

Ohne Zweifel haben die meisten Nominierten den Preis verdient. Sie alle besitzen die Fähigkeit, die heutzutage in Russland notwendig ist, um für Grundsätze der Demokratie und europäische Werte zu kämpfen, und zwar Mut. Diese Fähigkeit besaß auch mein Vater, Boris Nemtsov.

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie daran erinnern, dass wir zwei Monate lang auf unserer Webseite nemtsovfund.org Vorschläge für die Kandidaten gesammelt haben.

Als Ergebnis kam eine Liste mit 46 Nominierten heraus. Das sind unterschiedliche Personen, die sich in unterschiedlichen Situationen befinden. Während der Abstimmung auf der Website der russischen Zeitung “Nowaja Gaseta” haben wir oft Vorwürfe gehört wie: “Warum nominieren Sie sowohl politische Gefangene, als auch diejenigen, die nicht im Gefängnis sitzen?” oder “Warum ist die  Abstimmung für alle zugänglich?”. Diese Kritik gibt es nicht ohne Grund, aber es muss auch beachtet werden, dass die Liste weder von mir noch von dem Stiftungsrat zusammengestellt wurde, sondern von den Besuchern der Website.

Der Stiftungsrat könnte zwar den Gewinner in einer geheimen Abstimmung bestimmen. Ich fand es aber sehr wichtig, dass wir ein transparentes Verfahren haben.

Leider kann in Russland derzeit jeder, der für Demokratie steht, ins Gefängnis kommen. Doch wenn jemand den Mut hat, Menschenrechte zu schützen und dabei nicht im Gefängnis sitzt, ist es seine Schuld? Braucht diese Person denn keine Unterstützung? Einen von den politischen Gefangenen zu wählen ist in der Tat nicht möglich. Eine ideale Lösung und ein ideales Verfahren gibt es aber nicht.

Ich bedanke mich bei der Zeitung “Nowaja Gaseta” für die Möglichkeit, die Abstimmung durchzuführen, und für die technische Unterstützung.

Die Preisverleihung wird am 12.Juni in Bonn stattfinden, dem Tag Russlands.

Zhanna Nemtsova: Unter den 45 Kandidaten für den ersten “Boris Nemtsov Prize” kommen fünf Personen in die engere Auswahl

Am 12. Juni wird der erste Preisträger des “Boris Nemtsov Prize” ernannt. Mit diesem Preis zeichnet die Boris Nemzow Stiftung jährlich eine Person für außerordentlichen Mut im Kampf um demokratische Werte und Menschenrechte sowie ein freies Russland aus.

Die Preisverleihung findet am 12.Juni in Bonn statt. Dieser Tag ist der “Tag Russlands”, ein Feiertag in Russland, dem die jetzige Regierung in meinem Heimatland in den letzten Jahren nur eine geringe Bedeutung beigemessen hat.

Mein Vater setzte sich sein Leben lang dafür ein, dass Russland ein demokratisches und europäisches Land wird. Dabei kamen allzu oft sein Privatleben und seine Sicherheit zu kurz.

Ich möchte mit dem Preis diejenigen unterstützen, die sich weiterhin für seine Überzeugungen in Russland einsetzen und auch diejenigen, die für Grundrechte und Freiheit der Bürger kämpfen.

Ab 27. Februar 2016, ein Jahr nach dem Tod meines Vaters, durften die Besucher unserer Website nemtsovfond.org Kandidaten für den “Boris Nemtsov Prize” 2016 vorschlagen. Wir waren ein wenig besorgt, dass nicht klar sein wird, für welche Verdienste wir diesen Preis vergeben möchten. Wenn man aber nach der nun bestehenden Liste urteilt, ist es eine Eigenschaft, und zwar der Mut, der in Russland über alles geschätzt wird.

Derzeit haben wir 45 Kandidaten. In der zweiten Phase werden fünf Personen in die engere Auswahl kommen. Die fünf Nominierten wird die Stiftung zur Preisverleihung nach Bonn einladen, damit sie über ihr Engagement und dessen Bedeutung erzählen.

Der Stiftungsrat wird sich am 21. Mai zusammensetzen, um den Preisträger zu bestimmen.

Mein Vater war ein mutiger Mensch. Für seine Tapferkeit und unabhängige Denkweise hat er posthum eine Reihe von Auszeichnungen erhalten. Eine davon war der Jean Rey Preis, der von der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) verliehen wird. Die russische “Partei der Volksfreiheit” PARNAS, dessen Mitgründer Boris Nemtsov war, ist ein Mitglied von ALDE. Der Jean Rey Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Dieses Geld bekommt nun der Gewinner des “Boris Nemtsov Prize” 2016.

Noch gibt es Menschen, die unsere und ihre Rechte verteidigen, und so bleibt die Hoffnung auf ein freies Russland.

Sie können auf der Seite der Nowaja Gaseta Ihre Stimme abgeben (auf Russisch):

http://www.novayagazeta.ru/columns/72928.html

Staatsduma-Sprecher Sergej Naryschkin lehnte die Initiative des Abgeordneten Dmitri Gudkow über die parlamentarische Untersuchung der Ermordung von Boris Nemzow ab.

Dmitry Gudkow informierte über die Reaktion der StaatsdumaSprecher, die er nach seiner Rede mit dem Appell, eine parlamentarischen Untersuchung der Ermordung von Boris Nemzow zu initiieren, erhielt. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte Gudkov den Text der Antwort.

Dmitry Gudkow glaubt, dass “die Weigerung, eine parlamentarische Untersuchung der Ermordung eines Politikers so eines Ranges durchzufuehren, wenn die Medien die Version der Beteiligung an dem Verbrechen der staatlichen Strukturen Russlands breit diskutieren, stärkt nur unser Verdacht.”

 

Konferenz ueber Dialog mit Russland statt

Am 1. März fand in Brüssel eine ALDE – Konferenz ueber Dialog mit Russland statt. Die Konferenz wurde zur Erinnerung an russischen Oppositionsführer Boris Nemzow gewidmet, der vor einem Jahr in Moskau, in der Nähe des Kreml getoetet wurde.

An den Gedenkveranstaltungen an diesem Tag nahmen unter anderen die Tochter von Boris Nemtsov Janna, Gründer des Fonds namens ihres Vaters, der Führer von PARNAS (Partei der Volksfreiheit) Michail Kasjanow, der Leiter des Fonds für die Bekämpfung von Korruption Alexei Navalny, ALDE Präsident Guy Verhofstadt, der ehemalige Sprecher des PACE Anne Brasseur teil.

Ilya Yashin, der Freund und Kampfgefaehrte von Boris Nemzow, hat seinen Vortrag “Die Bedrohung der nationalen Sicherheit” über die Tätigkeit des Leiters von Tschetschenien, Ramsan Kadyrow vorgestellt.

Der Tag endete mit einem unvergesslichen Konzert.

Videokonferenz:

Botschafter der EU-Laender niederlegten Blumen am Gedenkstelle des Mordes von Boris Nemtsov.

Botschafter der Europäischen Union in Moskau Vygaudas Ušackas und seine Kollegen aus den 28 EU-Mitgliedstaaten und Norwegen besuchten am Sonntag, den 28. Februar den Bolschoi Moskvoretsky Brücke im Zentrum der russischen Hauptstadt, um Boris Nemzow, russischen Oppositionspolitiker und Staatsmann, zu gedenken. Boris Nemtsov wurde vor einem Jahr, am 27. Februar 2015, an dieser Stelle getötet.

“Wir wollen unsere Meinung ausdrücken, wie wichtig es ist, dass diejenigen, die dieses brutale Verbrechen organisiert und durchgeführt haben, zur strafrechtlichen Verantwortung gebracht werden”, – sagte Ušackas. Schwedens Botschafter in Russland Peter Eriksson sagte, dass er, wie alle seine Kollegen, auf die Ergebnisse der Untersuchung des Mordes an Boris Nemzow wartet.

Am Vorabend des Jahrestages des Todes von Boris Nemzow niederlegte US-Botschafter in Russland John Tefft Blumen am Ort seines Todes.

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